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Sind wir nicht alle ein bisschen Mutter?




Ich finde JA!!!

Ich habe mich ja - wie Ihr vielleicht inzwischen wisst, bereits seit mehr als einem Jahrzehnt eingehend mit dem Thema Weiblichkeit beschäftigt und habe sehr viel über mich selbst, mich als Frau erfahren. Seit ich vor 2,5 Jahren Mutter meines wundervollen Sohnes geworden bin hat sich aber nochmal ein ganz neues Universum für mich geöffnet, von dem ich keine Ahnung hatte, dass es dieses überhaupt gibt. So generell und in mir. Das Universum der Mutter.


Erst jetzt, wo ich selbst diesen Weg gehe, sehe ich wirklich, was meine Mutter und all die Mütter vor ihr gegeben haben. Wieviel bedingungslose Liebe und liebevolle Aufopferung in diesem Amt liegt, ist uns als Tochter nie wirklich bewusst. Vor allem, weil wir uns insbesondere an die erste Zeit, in der wir unsere Mutter am meisten brauchten und sie sich für uns hingebungsvoll und in alle Richtungen geopfert hat nicht mehr bewusst erinnern. Erst später im Leben, wenn wir selbst zur Mutter werden, wird uns dies bewusst. An diesem Punkt beginnen wir unsere Mutter mit anderen Augen zu sehen.





Einige von Euch, magischerweise einige, die auf meinen Moonrise Weiblichkeit-Retreats waren, sind in der letzten Zeit auch Mutter geworden. Selbst jene, die es für unmöglich hielten, die verzweifelt nach einem Mann gesucht haben und die, die es sich noch nicht mal ausmalen konnten. Ich bin mir sicher, dass Ihr auf diesen Retreats eine magische Tür zur Mutter in Euch geöffnet habt. Ich kann mich auch irren und alles ist nur Zufall, klar. Aber ich möchte das gerne so sehen! :-) Weil ich an Magie und vor allem an das glaube, was ich tue und mit meinen Praktiken und Ritualen vermitteln und in Euch erwecken will.


Mutter sein bedeutet aber nicht zwingend Kinder zu bekommen. So wie es der weibliche Archetyp auch wunderbar verkörpert (siehe Blogpost 'die Mutter'), bedeutet Mutter zu werden, Mutter zu sein, die weiblichen und mütterlichen Eigenschaften, die in all uns Frauen liegen zu leben.


Bedingungsloses Empfangen . Bedingungslose Liebe . Geben, geben, geben . Halten & Auffangen . Unendliche Geduld . Unendliche Flexibilität . Kreativität . Hingabe . Demut . Loslassen . Aufopfern . Aber niemals aufgeben .

Und all das können wir nicht nur unseren Kindern geben. Wir können all das in unsere heiß geliebten Projekte stecken, können es unseren Freundinnen, Männern, unseren eigenen Müttern, wenn sie alt und bedürftig werden, unsern Tieren, unseren Pflanzen und uns selbst geben. Und das ist das wunderbare.






Irgendwo habe ich mal gelesen, dass man sich im Leben immer ein Paar Frauen halten soll, die einem irgendwie etwas mütterliches geben können. Das habe ich seitdem immer getan. Instinktiv. Gold wert war es zum Beispiel bei der Geburt meines Sohnes, als meine Freundin Adriana dabei war und mir über all die 36 Stunden mehr als mütterlich den Rücken gerieben, die Stirn gekühlt und mit ihrer sanften Stimme und dennoch überzeugenden Art beigestanden hat... Doch auch so, im alltäglichen Leben ist es großes Glück, solche Frauen an seiner Seite zu haben! Und auch, auf diese Weise für andere da zu sein! Es bestärkt uns in unseren Wurzeln und in unserer Weiblichkeit.






Seit August letzten Jahres wohne ich neben meiner Mama. Es ist natürlich nie einfach so nah mit seiner Mutter zu sein, doch es ist ein riesengroßes Geschenk! Manchmal verbringe ich an menstruellen Tagen Zeit bei ihr und lasse mich so richtig bemuttern. Ihr könnt Euch sicher vorstellen, wie toll das ist. Aber das ist wohl heutzutage eher selten der Fall.

Wir haben unsere Mütter meist nicht mehr so nah bei uns und müssen uns Mütterlichkeit anderweitig suchen. Am besten ist es, wenn wir uns selbst immer wieder eine gute Mutter sind. Es gibt doch niemanden, der uns so gut versteht und genau weiß, was wir brauchen, wie wir selbst, oder? Yoga, Rituale und Meditation sind da ein wunderbarer Schlüssel... :-)


Wenn Du Dich selbst mal so richtig verwöhnen willst, habe ich was für Dich! Das wunderbare Selfcare Home Retreat. Schau mal rein!


Ich umarme Euch heute an Muttertag alle in mütterlicher Liebe und fühle mich Euch verbunden.


Eure Yogamama Iris












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